Durch die neuen Bundesländer 2013

 

Wer kann schon von sich behaupten, dass er Deutschland kennt, geschweige denn, die neuen Bundesländer. So neu sind sie nun auch wieder nicht, 25 Jahre haben sie mittlerweile auf dem Buckel, ein Grund mehr endlich mal auf Entdeckungsreise zu gehen.

 

Sachen Anhalt, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Thüringen wollten wir bereisen und mal sehen wie es denn dort drüben so ist. Berlin ist ein neues, altes Bundesland, das wir schon kannten und auf unserer Reise nur streiften.

 

Die neuen Bundesländer bereisen klingt erst mal nicht so spektakulär – ist es auch nicht, aber unsere Erwartungen wurden bei Weitem übertroffen. Wenn man wie wir in einem Ballungsgebiet lebt, fällt die Weitläufigkeit der ständig wechselnden Landschaften auf. Endlose Alleen,  mit riesigen, uralten Bäumen und Kopfsteinpflaster aus der Ost Zeit sind noch über viele Kilometer erhalten.  Ortschaften liegen nicht so dicht gedrängt nebeneinander wie  bei uns zu Hause – unendlich weite Felder und dichte Wälder lockern die Landschaft auf. Die Menschen sind viel freundlicher, nicht so verschlossen wie im Badener Land. Auch das kennen wir nicht, immer wieder kreuzen wir kleine Flüsse oder fuhren entlang an unzähligen Seen. Wasser war ja  in den vergangenen Jahren immer wieder ein trauriges Thema in den neuen Bundesländern. Nimmt man zum Beispiel die Schwarze Elster, ein wirklich kleines Flüsschen, welches unschuldig durch die Lande mäandriert – aber immense Schäden anrichtet, wenn es Petrus zu gut meint und große Landstriche überflutet werden – man kann es sich nur schwer vorstellen.

Was uns kulinarisch geboten wurde, darauf gehe ich noch später ein, aber eine Grillwurst, Roster genannt, sei hier schon mal erwähnt, die ihres Gleichen im Westen sucht.

 

Josefa und Rudi wollten uns auf unserer Entdeckungstour durch die neuen Bundesländer begleiten. Wir waren schon öfters zusammen auf Reise, was aber dieses Mal neu war – wir waren beide mit dem Wägele unterwegs.

Unsere Wiener Freunde reisten Freitag an und wie es der Zufall wollte waren wir an diesem Tag zur Jugendweihe in einem stillgelegten Steinbruch eingeladen. Ein idyllisches  Plätzchen am Rande der von Hektik geschwängerten Rheinebene. Sonntag kehrten wir noch beim Griechen ein und jeder verspeiste eine große Portion ganze frittierte Tintenfische mit reichlich Aoli.  Gut erholt starteten wir so Montagmorgen zunächst Richtung Norden.

Unser erstes Ziel war im hessischen Knüllwald, der Camping „Burg Wallenstein“. Einige kennen diesen Platz von den LCF Treffen, das  jährlich Ende April stattfindet. Diesmal war jedoch kein Offroad fahren angesagt  - nur schlichte Erholung und die pflegten wir beim obligatorischen Kaffee und selbst gebackenem Kuchen im nahen Schwimmbad.

Wir verlassen Burg Wallenstein und biegen bald Richtung Osten ab – in den Harz nach Sachsen - Anhalt. Über Herzberg, St. Andreasberg, Braunlage, über Blankenburg mit einer sehenswerten Altstadt erreichen wir am Nachmittag unser Zwischenziel Thale im Bodetal,  „Klostercamping Thale“.

Hier bekommen wir nun zu spüren, dass wir in der Hauptreisezeit unterwegs sind – der Platz war ganz schön gefüllt – wir bekamen aber noch ein Schattenplätzchen.  Ja, Schatten war im weiteren Verlauf unserer Reise ein wichtiges Thema – es war sau heiß, weit über 30 Grad, nicht unbedingt typisch für Deutschland. Bei einem Rundgang durch Thale – nur noch wenige Gebäude erinnern an die DDR Zeit – größtenteils ist alles liebevoll restauriert. Suljanka, eine Suppe mit viel Einlage ließen wir uns am Abend schmecken, echt lecker.

Für unsere Reise hatten wir uns vorgenommen, nur kleine Etappen zu fahren uns so erreichten wir nach 190 km und 2:30 h Fahrzeit Rathenow, in Brandenburg, über Quendlinburg, Magdeburg und Burg Genthin. Mittags gab es dann die erste „Roster“ im Weck mit großer Cola für 2,25 € - nicht schlecht, oder?

 

Zwei km von Rathenow entfernt, in Steckelsdorf schlagen wir unser Camp für die nächsten Tage auf dem dortigen Campingplatz direkt am Seeufer auf. Ein super Platz – was uns aber erstaunt, er ist fast leer. Man sagte uns, es liege daran, dass viele Angst vor den Schnaken haben, die durch das Hochwasser ideale Brutplätze vorfanden. Weit gefehlt, ab 19:30 kamen ein paar vorbei – kein Vergleich mit den Scharen an Moskitos im Donaudelta.

 

In den 90er Jahren traf ich Matthias Krüger von Daktec zum ersten Mal in Tunesien. Immer wieder liefen wir uns in den folgenden Jahren in Afrika oder auf Messen über den Weg und so wollte ich es nicht versäumen ihn zu besuchen. Es war ein freudiges Wiedersehen, er hatte nicht mit uns gerechnet. Beim Cafe erzählte er mir, dass ich damals, als ich mein Fahrwerk in meinen Disco einbauen ließ, ich sein erster „West-Kunde“war. Heute baut er Fahrzeuge für Kunden aus ganz Europa um. Nach 2h verabschiedeten wir uns von ihm, wir wollten noch das Havelland erkunden. Tangermünde, 27 km westlich von Rathenow, war unser Ziel. Wir besichtigten die wunderschöne historische Altstadt, deren Fachwerkhäuser super restauriert wurden. Zur Entspannung  ließen wir uns einen Eisbecher vor historischer Kulisse schmecken.

Ein weiterer Ausflug in die Umgebung führte uns von Rathenow über Grängingen, Buschow, Barnewitz, Gortz, Bollmannsruh, Beetzsee, Bogow und Groß Behnitz zum „Landgut Borsig“. Dieses Landgut entstand zu Zeiten der DDR als LPG ( Landwirtschaftliche Produktionsgesellschaft) und ist komplett renoviert - wir kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus. Der Stall beherbergt ein Restaurant der extra Klasse, die Brennerei wird heute für Großveranstaltungen genutzt und im Lagerhaus wird ein Museum eingerichtet – alles zusammen eine imposante Location.

Den Herrn von Ribbeck auf Ribbeck im  Havelland kennt wohl jeder noch aus der Schule. Fontanes Gedicht vom Birnbaum zu lernen, das sich so gar nicht reimt und obendrauf noch Mundart enthält, hatte so manchen Schüler zur Verzweiflung gebracht.

Wer das Gedicht nicht kennt, hier eine Leseprobe:

Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland

Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland,
Ein Birnbaum in seinem Garten stand,
Und kam die goldene Herbsteszeit
Und die Birnen leuchteten weit und breit,
Da stopfte, wenn's Mittag vom Turme scholl,
Der von Ribbeck sich beide Taschen voll.
Und kam in Pantinen ein Junge daher,
So rief er: »Junge, wiste 'ne Beer?«
Und kam ein Mädel, so rief er: »Lütt Dirn,
Kumm man röwer, ick hebb 'ne Birn.«

So ging es viel Jahre, bis lobesam
Der von Ribbeck auf Ribbeck zu sterben kam.
Er fühlte sein Ende. 's war Herbsteszeit,
Wieder lachten die Birnen weit und breit;
Da sagte von Ribbeck: »Ich scheide nun ab.
Legt mir eine Birne mit ins Grab.«
Und drei Tage drauf, aus dem Doppeldachhaus,
Trugen von Ribbeck sie hinaus,
Alle Bauern und Büdner mit Feiergesicht
Sangen »Jesus meine Zuversicht«,
Und die Kinder klagten, das Herze schwer:
»He is dod nu. Wer giwt uns nu 'ne Beer?«

usw…………

Als das Ende von Herrn von Ribbeck naht, lässt er sich von seinem Sohn eine Birne in die Hand geben und stirbt. Doch nach gar nicht langer Zeit wächst ein Birnbaum im Kirchhof…………

 

Ribbeck ist ein kleines Nest, ein paar Häuser, ein Gasthaus, das Schulhaus, die Birnen-Schnaps Brennerei ist das größte Gebäude im Ort und die Alte Wäscherei, die heute ein Cafe beherbergt. Nur Cafe ist wohl ein bisschen untertrieben, die beiden Gasträume gleichen eher einem Museum und die Chefin des Ganzen ist dann noch das i Tüpfelchen. Sie ist sau nett, hat ihre Haare mit Wäscheklammern hochgesteckt und ist nicht auf den Mund gefallen, hat immer das letzte Wort egal um was es geht – ich glaube man sagt dazu „Berliner Schnauze“. Ihr Birnenkuchen in den unterschiedlichsten Geschmacksvarianten schmeckt uns vorzüglich und wir verlassen die Wäscherei erst nachdem jede Sorte gekostet wurde – das Abendessen viel an diesem Tag natürlich aus.

Nun folgt ein Stück DDR Geschichte, wir besichtigen in Harnekop ( nordöstlich von Berlin) einen Atombunker. In diesem Bunker sollte das Verteidigungsministerium im Verteidigungsfall untergebracht werden - 36m tief unter der Erde konnte man für mehrere Wochen nach einem Angriff überleben !?  Da unten waren es nur noch 16 Grad – echt kalt wenn oben das Thermometer 34 Grad anzeigt.

 Vor der Führung gabs in der noch original möblierten Kantine des Bunkers eine Gemüsesuppe nach Omas Rezept und eine Vita Cola, an deren Geschmack man sich erst gewöhnen musste.

Gleich nebenan besuchten wir noch ein NVA Museum. Ein paar Leute haben hier in privat Initiative die unterschiedlichsten Gerätschaften der Spionageabwehr zusammengetragen. Funkgeräte, Antennen, Abhörgeräte, Wanzen und Dechiffriergeräte ähnlich des Enigma von 1945.

Nach 4,5h hatten wir genug DDR Geschichte erfahren und wir sehnten uns nach einem ruhigen ! Standplatz.   Einen Womo Stellplatz fanden wir am Tiefensee – nur war es nicht ruhig, auf dem benachbarten Campingplatz lief die ganze Nacht das Ballermann Musik Programm ab.

Von Tiefensee, über Eberswalde und Templin in die Feldberger Seenlandschaft, ein Teil der Mecklenburgischen Seenplatte führte uns unsere heutige Etappe. Kilometer weit fuhren wir auf einsamen Straßen, die von uralten Linden, Kirsch und Ahornbäumen gesäumt waren. Der Sinn dieser Alleen liegt wohl darin, dass man in Ermangelung einer Klimaanlage ohne zu schwitzen über Land fahren kann – nicht schlecht gedacht.

Im Frühjahr sahen wir einen Fernsehbericht über diese Region, Luftaufnahmen zeigten die Seen und die Verbindungskanäle in üppigen Wäldern, aufgepeppt mit technischen Filmtricks entsteht im Kopf ein bestimmtes Bild dieser Landschaft – nur fährt man mit dem Auto durch dieses Gebiet, werden diese Bilder nicht wieder lebendig – man fährt auf kleinen Straßen durch einen dichten Wald und sieht hin und wieder das Schimmern eines Sees oder eines kleinen Flüsschens versteckt hinter den Bäumen.

Die Mecklenburgische Seenplatte schein ein beliebtes Urlaubsziel zu sein, die Campingplätze waren proppe voll – kein Plätzchen mehr für uns. Im Reise KnowHow fanden wir einen Hinweis auf eine Fischerei mit benachbartem Stellplatz. Dieser Reiseführer hatte sich mal wieder rentiert, neben der Fischerei Reimer in Rödlin, auf einer Wiese von großen Bäumen gesäumt,  schlugen wir am späten Nachmittag unser Camp auf. Die Binnenfischerei Reimer wird von einer jungen Frau betrieben, übrigens ist sie die einzig deutsche Fischerin, die die Betreuung der 20 Seen mit einer Fläche von 600 ha von ihrem Vater übernahm. Der Beruf des Binnenfischers ist der Älteste und Schönste Beruf auf Gottes Erdboden – mit Jägern, Sammlern und Fischern fing es an, wir leben nicht nur von der Natur, sondern mit ihr und in ihr – so berichtet Frau Reimer. Wir werden freundlich empfangen und gleich fiel uns die Tafel mit dem reichhaltigen Fischangebot auf. Zum Abendessen gab es natürlich Fisch !

Matjes,- Bismarck,- und Räucherfischbrötchen ließen wir uns zu einem kühlen Bier aus der Region schmecken. Nach einem geruhsamen Tag am See, landeten 1,5 kg Hecht und Wels in unserer Pfanne, dazu ein frischer Salat und Heidekartoffeln – Mann war das lecker. Erholungssuchenden sei dieser Platz wärmstens empfohlen – unserer Meinung nach ein echter Geheimtipp.

Wieder ein Fernsehbericht über die Ostdeutschen Kaiserbäder weckte mein fotografisches Interesse.

Nur riet man uns ab, an der Küste ist Land unter, viel zu viele Touristen tummeln sich an diesem herrlichen Landstrich. So entschieden wir uns an die polnische Ostsee zu fahren.

Bei Stettin fuhren wir über die Grenze nach Polen, über Goleniowo nach Rystnowo, wo wir auf einen Standplatz idyllisch an einem See gelegen den Mittag verbrachten, weiter über Kamien und Pomorski nach Reval direkt an der Küste der Ostsee gelegen. Wir hatten Glück! Auf dem Camping Klif in Reval ergatterten wir noch einen der letzten Plätze – denn auch hier war mächtig Betrieb. Leider entsprach diese Region nicht unseren Vorstellungen, kurz gesagt, hier ging es zu wie in Rimini und im Ballermann zusammen. Am Abend entspannte sich die Situation am Strand und wir konnten auf unseren Spaziergängen den Sonnenuntergang genießen. Reges Treiben im Ortskern, viele viele Menschen flanierten durch die Einkaufsmeile, unzählige Restaurants boten auf großen Tafeln ihre Speisen an und  aus jeder 3. Kneipe Live Musik, die der Wind gut verständlich bis zum Campingplatz trug. 

Die Ostsee muss doch auch was für uns zu bieten haben! Unter diesem Motto machten wir uns am nächsten Tag Richtung Osten entlang der Küste auf. Die ersten 20 km lag Ortschaft an Ortschaft mit dem uns schon bekannten Treiben. Dann ändert sich die Landschaft schlagartig, kleine, scheinbar verlassene Dörfer inmitten von Feldern und kleineren Waldabschnitten, die uns an Rumänien erinnerten.

Wir wollten die Ostsee ursprünglich, mit weiten Stränden erleben. Nach Navigationsgerät folgten wir nun kleinen Straßen, die in Feldwege übergingen bis zu einer geöffneten Schranke und einem verrosteten Hinweisschild, das wir nicht lesen konnten. Das Garmin zeigte in nördliche Richtung, noch 4 km bis zum Strand – die Wege im lichten Wald wurden immer sandiger, jetzt war die Untersetzung gefragt, es ging über kleine Dünen rauf und runter, entlang dem Zaun einer militärischen Einrichtung bis etwa 100m vor den Strand. So hatten wir uns die Ostsee vorgestellt, ein absolut leerer Strand, herrlich ! hier verweilten wir erst mal und genossen diese Ruhe.

Warum wir diesen Strand so unberührt antrafen erklärte sich auf unserer Rückfahrt, als wir an ein von Militär bewachtes Tor kamen und vom Wachhabenden weggeschickt wurden. Auf unserer Irrfahrt durch das Waldgebiet Richtung Hauptstraße passierten wir immer wieder geschlossene Schranken mit Hinweisen auf ein Sperrgebiet. Wir waren also nicht entlang des Sperrgebiets gefahren, sondern mitten durch – schön war es trotzdem.

Wir verlassen Reval in südlicher Richtung, fahren auf Landstraßen, durch endlose Wälder, kommen durch Ortschaften ohne befestigten Straßenbelag, die den Anschein haben einfach vergessen worden zu sein – wir würden es als eine trostlose Gegend bezeichnen. Teilweise ist der Straßenzustand so schlecht, dass wir nur noch mit einer max. Geschwindigkeit von 35 km/h fahren können, um nicht Gefahr zu laufen, das Wägele zu verlieren. Ein Schild kündigt in 20 km eine Fährverbindung an. Mitten im Wald !? können wir uns darauf noch keinen Reim machen und fahren einfach mal weiter. Susi, die nette Stimme meines Garmin kündigt an: Auf Fähre auffahren und danach Fähre wieder verlassen – wir überqueren die Oder auf einer motorlosen Fähre, die nur durch die Strömung angetrieben die Ufer wechselt, die Überfahrt ist zu unserem Erstaunen kostenlos.

 

Über Stettin, Pyrzyce, Mysliborz, Suleau nach Osmo Lubiskie wo wir uns auf dem Camping Marina für die Nacht einrichten. Ein extrem schön gelegener Platz, an einem Badesee, leider ist die Anlage sehr heruntergekommen und ungepflegt. Wir erfrischen uns immer wieder im See bei schlappen 37 Grad Lufttemperatur – natürlich  im Schatten. Wir haben auf dem Platz einen Stromanschluss und so kommt Rudis Ventilator zum Einsatz und versorgt uns mit einer kühlen Prise – so war die extreme Hitze auszuhalten.

Sulecin, Guben – wir fahren über die Grenze nach Sachsen hinein, Cottbus, Hoyerswerder, Kamenz, Bischofswerda, Neustadt in Sachsen nach Mittelndorf zum Camping Bergoase in der Sächsischen Schweiz. Auch hier ist nur noch ein Platz frei, wir parken beide Wägele auf dem uns zugewiesen Platz so, dass wir uns nicht die grandiose Sicht auf das Elbsandstein Gebirge verbauen. Sonntag, immer noch 37 Grad trotz der Höhe von fast 400m – ein Apfelbaum und unser Vordach spenden uns den so wichtigen Schatten. An Wandern ist bei diesen Temperaturen nicht zu denken, Josefa und Rudi besichtigten die Feste und Burg Königstein, Gabi und ich verbringen die beiden  Tage mit extrem Chillen. Dienstagabend tauchten am Horizont Wolken auf, kommt endlich die lang ersehnte Abkühlung?  Jaaaa !!!! In der Nacht ziehen mehrere Gewitter, die es in sich haben, über uns hinweg und lassen für die verbleibenden Tage im Elbsandstein Gebirge die Temperaturen auf erträgliche 25 Grad sinken. Gekocht haben wir in diesen Tagen nicht, in einem nahen Restaurant ließen wir uns mit sächsischen Spezialitäten verwöhnen.

Jeder Urlaub geht mal zu Ende. Josefa und Rudi fuhren gen Süden durch die Tschechei nach Wien und wir nahmen Kurs auf den Thüringer Wald – wir wollten noch Verwandte von Gabi besuchen.

Christine aus Suhl war leider noch auf Reisen und so übernachteten wir auf dem Camping in Meiningen. Nachdem wir am nächsten Tag unsere Kühltruhe mit Roster und geräucherter Schweinelende gefüllt hatten und eine Kiste Radeberger Pils im Kofferraum ihr Plätzchen fand, traten auch wir unsere Heimreise an.

In den folgenden Tagen verspeisten wir die mitgebrachten Roster mit original Bautzener Senf, im Freundeskreis der Nachbarschaft. Zur Verdauung gabs dann noch ein Gläschen Birnenschnaps aus Ribbeck – Prost.

 

 

                                      >> nach oben