Marokko Rundreise 2007                                                                  

27.September bis 27.Oktober 2007

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Pünktlich 14:07 sind wir in Leimen abgefahren, um kurz darauf die erste  Routenänderung vorzunehmen. Der Gotthard Tunnel und Pass waren gesperrt, so dass wir über den San- Bernadino ausweichen mussten.

Die Anreise war schon eine kleine Europa Rundfahrt, Deutschland, Österreich, Schweiz, Frankreich und Italien, bis in den Hafen von Genua. Alle möglichen Wetterlagen, von Sonne, Regen bis tief verschneites Gebirge und Nebelwände wurden uns beschert und machten die Anreisen nicht unbedingt langweilig.

Genügend Zeit hatten wir, und müde waren wir auch, so gönnten wir uns 2 Stunden Schlaf - sitzend im Auto –     dass das nicht gut geht war von Anfang an klar !! alle hatten danach Glieder und Muskelschmerzen  -  das fing ja gut an!

 

Endlich in Genua angekommen, warteten wir erst mal vor der noch geschlossenen Hafeneinfahrt.

Irgendwann kam dann Bewegung in die Warteschlange, dann galt es die richtige Bahn auszuwählen, um zügig durch die Kontrollen zu kommen – Nach reiflicher Überlegung, welches die richtige Bahn sei, hatten wir uns natürlich wieder Mal falsch entschieden. 

 

Um  11:00 hatten wir es geschafft und gingen  an Bord der „Ouzoud“.   Dieser Kutter erweckte in uns kein großes Vertrauen, man konnte ihm ansehen, dass er schon so einige Jahre auf dem Buckel hatte – den früheren griechischen Name hatte man einfach mit der typisch weißen Farbe überpinselt und den heutigen Namen „Ouzoud“ darüber drapiert.  Als Schmankerl kam noch hinzu, dass die ganze Fuhre unter der Flagge Panamas fuhr.

Alle waren von der Warterei so erledigt, dass wir uns für einen Mittagsschlaf entschieden, wir hatten ja noch 46h bis Tanger. Kaum hatte das Schiff den Hafen verlassen, fing das Dilemma aber an. Das Mittelmeer begrüßte uns mit einer frischen, sehr frischen  Brise, so dass der Pott zu schaukeln anfing, erste Passagiere  seekrank wurden und  mit der Fischfütterung begannen.  An Schlaf war nicht zu denken, Kabine 114 zeigte nun ihr  wahres Gesicht. Es begann mit einem Klopfen für15sec , nun  5 sec Pause, dann vibrierten die Wände und Betten geräuschvoll für 20 sec, dann wieder das Klopfen –Nach einer Minute begann alles wieder von vorne.

An Schlafen oder Lesen war nicht zu denken. Unser Kabinennachbar hatte mit Messern versucht den Vibrationen Einhalt zu gebieten. In der kommenden Nacht hatten wir dann noch stärkeren Seegang was die Geräuschkulisse noch verstärkte und das Schiff noch schlimmer schlingern ließ.

Nach 56 h erreichten wir endlich Tanger.

Die Einreise im Hafen war völlig chaotisch, Gehupe, Stimmengewirr, aber auch freundliches Lächeln der Hafenarbeiter und Zollbeamte. Nach Abwicklung aller Formalitäten (3h) fuhren wir, in der Zwischenzeit war es stock dunkel, an die Westküste auf den Camping „Achakar“  am Cap Spartel. Ein schöner Platz an den Herkulles Grotten (empfehlenswert).

Was war das eine ruhige Nacht !

Jetzt kann es richtig los gehen…….

 

 

 

Unsere Reise von Tanger über die Königsstadt Meknes, über den mittleren und hohen Atlas, die Straße der Kasbas, in die Sahara, über Marrakech an den Atlantik, 3000 km Straße und Piste in einem reizvollen, exotischen, interessanten Land.

 

Der Camping Municipal in Meknes war gleich gefunden, wir schlugen unser Lager auf und machten uns bereit die Stadt zu besichtigen. Auf dem großen Platz vor der Moschee gönnten wir uns erst mal eine Tajine – sehr lecker wars.

 

 

 

 

 

 

 

In der angrenzenden Markthalle deckten wir uns noch mit köstlichem Honiggebäck ein – das hatte ich vermisst. Nachts haben die Souks eine besondere Atmosphäre, eben eine andere Welt.

 

 

 

 

 

 

 

Von Midelt wollten wir über den Cirque de Jaffar nach Imilchil, wollten wir !!!

 

Wir trafen auf die herrliche Bergwelt des Atlas, die Pisten waren nach Regenfällen zwar schwer zu befahren- aber wir kamen gut voran. Dem Abend zu wurden die Wolken  immer dunkler, sie berührten schon die Bergspitzen um uns herum, der Wind nahm zu  und Regen setzte ein. So verbrachten wir unseren ersten Abend im Atlas unter 10 qm Plastik. Kurz nach Mitternacht, der abendliche Wind wurde zu einem Sturm der unsere Tische, die Stühle und die Plane durch die Luft wirbelte. Orkanartige Sturmböen begleitet von heftigen Gewitterblitzen veranlassten uns das Dachzelt zu verlassen und eine weitere Nacht im Sitzen, unten im Auto, zu verbringen.

 

 

 

Der nächste Morgen, ein wunderbarer Sonnenaufgang,  um uns herum Idylle pur,  als ob nichts gewesen wäre. Frischen Mutes, die Ausrüstung war auch wieder trocken, machten wir uns wieder auf den Weg Richtung Imichil. Gegen Mittag verschlechterte sich das Wetter wieder, dicke fette Wolken schoben sich über Bergrücken, nichts Gutes verheißend. Wir beschlossen die Weiterfahrt nach Imilchil abzubrechen, denn noch eine weitere Unwetternacht in den Bergen wollten wir uns ersparen. Am Nachmittag machten wir es uns auf dem Camping von Midelt gemütlich und beobachteten das Wolkenspiel hoch droben in den Bergen des Atlas.

 

 

Wir ließen den Atlas hinter uns und haben als neue Richtung Meski und Erfoud. Ein gewaltiges Hochplateau breitete sich vor uns aus. Keine 10 km vor der algerischen Grenze biegen wir in eine Piste Richtung Süd ab. Die Strecke leicht sandig, super zu fahren. Trotz des weichen Untergrunds hatte ich nach etwa 10 km einen Reifenplatzer– den einzigen auf dieser Reise.

 

 

 

 

 

 

 

Am Abend fanden wir einen schönen Platz unter Palmen, zwischen einer kleinen Piste und einem Qued,  im Tal des Zizs. Wir konnten ja nicht wissen, dass dies ausgerechnet der Schulweg der Kinder des nächsten Dorfes war.  Für die Kinder waren wir eine willkommene Abwechslung und ein Grund die Schule zu schwänzen.

 

 

 

 

 

 

Wir erreichen den Erg Chebbi. Das Dünengebiet ist nicht sehr groß – aber außergewöhnlich schön. Von der Ostseite machen wir immer wieder Abstecher in Richtung der höheren Dünen, genießen diese Landschaft im Schatten unserer Fahrzeuge (42°) oder sind auf der Suche nach Pfeilspitzen und Werkzeugen früherer Bewohner dieses Landstrichs – Waffen und Werkzeuge waren an diesem Tag aus – dafür fanden wir jede Menge  Eierschalen von Straußen an einer steil abfallenden Düne.

 

 

 

Findet man Relikte vergangener Kulturen, kann man sich nur schwer vorstellen, dass die Wüste vor ein paar Tausend Jahren anders ausgesehen hat – nämlich grün, durchzogen von Flüssen und Seen und einer artenreichen Tierwelt.

 

 

Tanken in der Wüste, das hat was!  Für die Strecke Taouz – Zagora, etwa 200km, wollten wir vorher unsere Tanks auffüllen. In Taouz gabs keinen Sprit, aber jemand wusste wo man in Merzuga welchen bekam. Diese Tanke  mussten wir intensiver suchen – es war nur ein Lehmbau mit zwei großen Fässern drinnen, inmitten einer Wohnstraße. Jetzt wird nicht etwa mit einem Schlauch aus dem Fass ins Auto getankt, nein - erst wird ein 5 Liter Kanister, der früher mal Fruchtsaft enthielt, gefüllt und dann dieser Kanister mittels selbst mitgebrachtem Trichter in die Tanks der Fahrzeuge gefüllt.

 

 

 

 

Wir sind auf der Piste zwischen Taouz  nach Zagora unterwegs. Die Strecke hatte alles zu bieten, Wellblech, Steine, Sand, Fech - Fech und das bei Temperaturen über 40°. Wie der Untergrund wechselt auch ständig die Landschaft –weite Ebenen mit spärlichem Baumbewuchs wechseln sich mit Sanddünen zu unserer rechten und  Felsformationen zu unserer linken ab – es wurde nie langweilig – wir genossen diese Abwechslung.

 

 

 

 

 

Dass das Fahren nicht zu einfach wurde, fuhren wir uns in einem Fech - Fech Feld so richtig fest – die Räder hingen alle viere in der Luft, unser Toyota saß auf dem Unterboden auf.  Bei 42° hatte Harry, Stefan und ich alle Hände voll zu tun den Toyo wieder flott zu machen. Nein - raus ziehen war nicht möglich, sicherlich hätten wir dann ein weiteres Fahrzeug ausgraben müssen – was unter gegebenen Umständen keiner wollte.  Die abendliche Dusche hatte sich dann richtig gelohnt. Die Piste verzweigt sich, links geht es weiter südlich  nach M´Hamid und die rechte Abzweigung Richtung Zagora nahmen wir. Dies war dann noch mal ein harter Abschnitt, extremste Steinpiste auf den nächsten 40 km.  

 

 

 

Angekommen in Zagora  steuerten wir den Camping „Oasis Palmier“ unterhalb des Kegelberges an. Eine wahre Oase! Wir wurden sehr herzlich empfangen, Teppiche wurden zwischen Fahrzeugen ausgebreitet, Tische und Sitzpolster herangeschleppt und schon stand  ein frisch gebrühter Tee auf dem Tisch. Am Abend bekamen wir unterm Sternenhimmel ein vorzügliches Essen serviert, Harira, Poulet et Legumes et Fruits  - super lecker.

Heute am Ruhetag – ausschlafen, mit warmen Wasser duschen, gefolgt von einem ausgiebigem Frühstück, beginnen wir den Tag. In der größten Hitze verlassen wir den Palmenhain, um uns Zagora anzusehen und einzukaufen.

 

 

 

Markttag ist in Zagora – wer kennt sie nicht, die unterschiedlichsten Gerüche, die farbenfrohen Verkaufsstände und die Cafes, die nach getanem Einkauf in sengender Hitze zum Verweilen einladen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das legendäre Schild „52 Tage bis Timbuktu“ hängt nicht mehr am Kreisverkehr – der wurde irgendwann in den letzten Jahren renoviert – und das Schild, erzählte uns ein Souvenirhändler,  hängt jetzt im Museum, eine Copy des Schildes findet man gleich neben seinem Geschäft. Für den Rückweg zu unsere Palmen Oase nahmen wir ein Taxi, denn es war immer noch brütend heiß. Den Rest des Tages verbrachten wir Tee trinkend, das Reisetagebuch wurde auf den neuesten Stand gebracht und dann war noch die  Planung für das Abendessen- richtig faul waren wir.

 

 

 

 

 

 

Unser nächstes Ziel war Agdz, die „Kasbah Asslim“ wollten wir besichtigen.  Eine riesige verschachtelte Kasbah, mit dicken Mauern, unzähligen Türmen, steilen Treppen und Terrassen mit grandiosem Ausblick, die früher mehr als 70 Familienangehörige und Bedienstete beherbergte. Heute wohnen dort nur noch 13 Personen. Mit der Unterstützung einer deutschen Organisation wird ein Großteil der teilweise zerstörten Kasbah wieder restauriert und ein Museum eingerichtet, was sich lohnt zu besuchen.

 

 

 

In Richtung Ait- Benhaddou lohnt ein Abstecher zur „Cascade Tizgui“. Etwa 10 km Piste durch eine atemberaubende Bergwelt, die auch den Atlas Filmstudios als Filmkulisse dient. Der Wasserfall war wegen der Hitze nur noch ein Rinnsal  – der Besuch lohnte sich aber wegen der Gespräche  bei Tee und mitgebrachten Keksen mit dem Wächter des Areals.


Wunderschöne Ausblicke auf fruchtbare Täler, kleine Dörfer mit natürlich vielen Kindern, die um „Stylos, Dirham, Bonbons und Baskets“ bettelten, hatten wir auf der Strecke von Ait- Benhaddou nach Telouet. In den Tagen zuvor hatte es hier kräftig geregnet, die Piste war rutschig, deswegen schwierig zu befahren aber zugleich einer der schönsten Strecken, die wir in unserem Urlaub gefahren sind. Wegen der starkern Regenfälle in den Bergen mussten wir eine Flussquerung auf den nächsten Tag verschieben und verbrachten diese Nacht bei einer marokkanischen Familie im Dorf.  Zur Belustigung unserer Gastgeberfamilie veranstalteten sie mit uns einen Kostümball, es war echt lustig für sie!!!

Marrakech ist seit meinem letzten Besuch  leider sehr touristisch geworden, wir fahren da nicht mehr hin. …….. hatte ich damals im LCF Forum geschrieben. Heute bin ich der Meinung, man muss sich auf die Stadt einlassen, erkunden und genießen – immer wieder.

 

Einen besonderen Reiz hat die Stadt nach Einbruch der Dunkelheit. Sitzt man hoch oben im Terrassen Cafe mit Blick auf den Djemaa el Fna bleibt eine Gänsehaut nicht aus. Tagsüber verweilt man in einem der zahlreichen Cafes und beobachtet das bunte Treiben, oder man besucht den „Jardin Majorelle“, inmitten dieser umtriebigen Stadt eine Oase der Ruhe. Der französische Maler hat einen wunderschönen Garten mit Pflanzen aller 5 Kontinente gestaltet. Nach seinem Tod hat Yves Saint Laurent Haus und Garten der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

 

 

 

 

Sidi Kaouki, direkt am Atlantik gelegen, südlich von Essaouira, war unser nächstes Ziel. Mehrere km vor dem Meer spürte man schon die hohe Luftfeuchtigkeit, ein krasser Gegensatz zu den staubtrockenen  Wüsten im Landesinneren. Beim Anblick der herrlichen Sandstrände war klar, hier schlagen wir unser Camp direkt am Atlantik auf.  In den kommenden Tagen fuhren wir gemütlich immer am Atlantik entlang, Richtung Tanger. Tolle Übernachtungsplätze fanden wir bei Souiria Kedima und Beddouza – ganz alleine standen wir in den sanft geschwungenen Sanddünen der Atlantikküste – Genuss pur.

 

 

 

Den Einkauf  traditioneller Keramik Marokkos hatten wir uns für die Töpferstadt Safi aufgehoben, denn es macht ja keinen Sinn, mit Keramik Geschirr an Board über Pisten zu brettern. Noch nicht richtig in der Stadt hatten wir schon einen jungen Mann am Bändl der uns die älteste und traditionsreichste Töpferei, seiner Meinung nach ein Geheimtipp, zeigen wollte. Wir hatten noch keine eigenen Pläne geschmiedet, lassen wir uns überraschen, so folgten wir dem jungen Mann den Hügel hinauf. Uns war schon klar, dass wir nicht die ersten Kunden dieser Töpferei sind, interessant war es aber trotzdem. Wir konnten sehen wie der Ton  für die Weiterverarbeitung vorbereitet, der Brennofen bestückt, die Keramik kunstvoll mit Ornamenten verschiedener Regionen bemalt wird und natürlich einkaufen – und das nicht zu knapp , 50-60 kg habe ich sicherlich zum Auto geschleppt.

 

 

Einkaufen macht hungrig – Harry hatte die Aufgabe übernommen ein Restaurant auszusuchen – geschlagene 30 min saßen wir am Randstein in der Altstadt und erwarteten Harrys Rückkehr- er hatte ein Fischrestaurant gefunden – kreuz und quer gings durch die engen Gassen der Altstadt bis sich ein kleiner Platz vor uns auftat – rechts davon die Fischbraterei. Der Gastraum, mit grünen-weißen Badezimmerkacheln bis zur Decke verkleidet, weiße Plastikstühle und Tische mit Wachstüchern belegt bildeten die Inneneinrichtung – die Katzen, die auf und unter den Tischen die Reste früherer Gäste verspeisten – galt es einfach auszublenden - wir hatten Hunger, riesigen Hunger. Natürlich hatte ich mir vorher die Küche angesehen – die Fische waren frisch und das Bratfett erst erneuert. Wir saßen nun alle bereit fürs Mahl – der Tisch wurde mit alten Zeitungen Abgedeckt, jeder bekam ein weißes Tischset und da drauf der Hammer ein Plastikteller, rosa, himmelblau oder gelb wie man sie aus der eigenen Kindheit noch kannte – alles zusammen hatte schon so seinen eigenen Charme.

Ein riesige Platte mit Fisch wurde auf den Tisch gestellt, 5 Sorten jeweils unterschiedlich gewürzt, es war mit Abstand der beste Fisch, den wir je gegessen hatten – dafür vergeben wir 5 Sterne.

 

 

Wir sind wieder in Tanger, das Ende unserer Reise! Wir bummeln ein letztes Mal durch den Souk von Tanger, genießen die Atmosphäre und denken schon wieder an die Heimfahrt – oder besser die Schiffsreise.

Wir hatten uns für Genua-Tanger-Genua entschieden, weil wir dachten, nach 4 Wochen Marokko Rundreise wären 2 Tage (48h) auf dem Schiff eine schöne Erholung – kein Fahrstress

 

 

 

 

Weit gefehlt, denn es kam anders!

Für die Rückfahrt, geplant 48h,  hatten wir uns dann ganz fest vorgenommen, diese nicht mehr in Kabine  Nr.114 zu bestreiten. Gabi packte ihr bestes Französisch aus und wir bekamen für ein kleines Trinkgeld eine Außenkabine (Nr.292) mit Fenster. 292 war echt super!

 

Wir verließen Afrika, am Heck Sonnenschein, Schiffs voraus dunkle Wolken. Die erste Nacht war aber noch relativ ruhig. Am nächsten Tag dann extrem schwere See – auf dem Schiff nun für etwa 28 h Ausnahmezustand. Der Kutter schlingerte nur noch mit 12-14 Km/h durchs Mittelmeer. Dieses Schiff, scheinbar ohne moderne Hilfsmittel zur Stabilisierung, übrigens das Älteste der Comanav Flotte, welches auf der längsten Strecke eingesetzt wird. 90 % der Reisenden änderten ihre Gesichtsfarbe von zunächst weiß in grün -  das Schiff wurde von oben bis unten verkotzt (entschuldigt bitte den Ausdruck) – Ausnahmezustand!!! 292 zeigte fast keine Ermüdungserscheinungen, nur ein gelegentliches Knacken im Fensterrahmen, so dass wir den Umständen entsprechend und Dank unserer Scopolamin Pflaster  gut schlafen konnten. Unsere Freunde hatten wieder ihre alten Kabinen bekommen – Sie hatten entsetzlich gelitten. Die Anspannung der vergangen Stunden löste sich bei uns nicht mehr, und die erwartete Erholung blieb somit aus. Nach 68 h erreichten wir dann e n d l i c h – fix und fertig, mit den Nerven am Ende - Genua.

Gabi und Jürgen

 

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